Anwalt für Baurecht in Zürich

Im Baurecht kollidieren oft die unterschiedlichsten Interessen, die bei privaten Bauvorhaben nicht selten von starken emotionalen und finanziellen Belastungen begleitet werden. Das herbeigewünschte eigene Haus in Zürich entpuppt sich als Mängelobjekt? Handwerker halten sich nicht an die Verträge? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie sofort unseren Anwalt für Baurecht in Zürich!

Unser Anwalt für Immobilienrecht berät Sie in allen Belangen des öffentlichen und privaten Bau- und des Raumplanungsrechts. Wir beraten unsere Mandanten bei allen Entscheidungsabläufen vor Abschluss von Verträgen, begleiten sie durch Planungs- und Bewilligungsverfahren und bieten baubegleitende Betreuung zur Vermeidung von langwierigen Prozessen bei aufgetretenen Baumängeln.

Unser Anwalt für Baurecht in Zürich verfügt über weitreichende Kompetenzen in der Vertragsgestaltung bei Kauf, Verkauf und Vermittlung von Industrie-, Gewerbe- und Wohnliegenschaften. Auch im Bereich Umwelt- und Naturschutz bieten wir unseren Klienten Unterstützung bei der Evaluation umweltrechtlicher Herausforderungen und deren Klärung.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zu Verwaltungsrecht, Submissionsrecht, Planungsrecht, enteignungsrechtlichen Fragen oder Sanierungsverfahren haben. Unser Schwerpunkt liegt in der Vertretung von:

  • Grundeigentümern
  • Bauherren
  • Vermietern
  • Investoren oder deren Verwaltern.

Rufen Sie gleich an und holen Sie sich kompetente und erfahrene Unterstützung von Ihrem Anwalt für Baurecht in Zürich!

Unsere Schwerpunkte
Ihr Experte für Baurecht

Architekten-, General- und Totalunternehmerverträge

Der Architekt ist für den Bauherren der fachmännisch versierte Interessenvertreter, dem er umfassendes Vertrauen entgegenbringen muss. Dies hat natürlich oft zur Folge, dass Interessenskonflikte entstehen. Holen Sie sich für die Gestaltung von Architektenverträgen oder General- und Totalunternehmerverträgen unbedingt kompetenten Rat von unserem Anwalt für Architekturrecht in Zürich, da es essentiell wichtig ist, dass die Verträge sorgfältig durchgesprochen werden und klar formuliert wird, was beide Parteien erwarten.

Ein häufiger Trugschluss ist beispielsweise, dass der Architekt die Verantwortung für den ganzen Bau und die Kosteneinhaltung übernimmt. Das ist nur bedingt richtig: Wer sich komplett absichern möchte, schliesst am besten einen Vertrag mit einem Generalunternehmer ab. Soll auch noch die Planung übernommen werden, fährt man mit einem Totalunternehmervertrag bezüglich Kosteneinhaltung und späterer Ansprechperson für Mängel am besten.

Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie bei Architektenverträgen sowie Werkverträgen gerne und unterstützen Sie selbstverständlich auch bei der Findung der optimalen Vertragsform.

Architektenhaftpflicht

Haben Sie eine Haftpflichtversicherung? Das ist für Sie als Architekt und Ingenieur besonders wichtig, da Sie durch mögliche Fehlberatung ein erhöhtes Risiko eingehen, Vermögensschäden anzurichten. Sollten Sie als Architekt Probleme mit Ihrer Haftpflichtversicherung haben und einen Experten suchen, der Ihnen Ihre Haftungsfragen beantwortet – als Anwalt für Immobilienrecht in Zürich kenne ich mich gut mit den Schwierigkeiten der Architektenhaftpflicht aus und berate und vertrete Sie gern.

Architektenhonorar

Wie viel Ihnen als Architekt an Honorar zusteht, richtet sich nach dem Schweizerischen Obligationenrecht (OR) und es wird entweder konkret vereinbart (Pauschal-, Zeit- oder Prozenthonorar) oder seiner Höhe nach verabredet. Oder es richtet sich nach den SIA-eigenen (Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein) Kriterien als Zeit-, Kosten-, Pauschal- oder Globalhonorar. Während bei Bezahlung nach OR das Zeitelement mit Stundenansätzen im Mittelpunkt steht, orientiert sich die SIA mehr nach dem Interessenwert des Bauvolumens.

Dadurch entstehen nicht selten Diskussionen über die Leistungen, Honorare und die damit verbundenen Kostenberechnungen, Abschlagszahlungen und Schlussrechnungen. Bei der Durchsetzung Ihres Architektenhonorars oder aber bei der Infragestellung der ordnungsgemässen Aufstellung der Kosten stehe ich Ihnen als Anwalt in Zürich fachmännisch zur Seite.

Architektur-Urheberrecht

Als Architekt möchten Sie Ihr geistiges Eigentum an Ihrer architektonischen Leistung schützen lassen? Das ist nicht trivial! Fragen Sie unseren Anwalt in Zürich und sprechen Sie ihn auch an zum Thema Designrecht (Fassadenschutz, Innendesign etc.) sowie zum Markenrecht beim Gebäude-Branding.

Architektenvertrag

Mit dem Architektenvertrag (wird auch Architekturvertrag genannt) beauftragt der Bauherr eines Gebäudes einen selbstständig erwerbenden Architekten mit sämtlichen Architekturleistungen, die für die Erstellung des Bauwerkes notwendig sind. Möglich ist aber auch die Beauftragung von Teilleistungen wie Planungen, Projektierung, Vergaben, Bauleitung etc. In der Regel ist der Architektenvertrag ein gemischtes Vertragsverhältnis, da er werkvertragliche und auftragsrechtliche Elemente vereint.

Baugenehmigung

Grundsätzlich sind in der Schweiz alle Bauten, die eine feste Verbindung mit dem Boden aufweisen, bewilligungspflichtig. Eingereicht wird das Baugesuch bei der Gemeindeverwaltung. In einem Baubewilligungsverfahren wird nun die Übereinstimmung des Projekts mit den Vorschriften des Bau- und Planungsrechts sowie den übrigen massgeblichen Vorschriften des öffentlichen Rechts überprüft. In erster Linie muss das Bauprojekt der betroffenen Nutzungszone der Gemeinde entsprechen. Wenn das Bauvorhaben den geltenden eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Bestimmungen genügt, wird eine Baubewilligung erteilt. Möchten Sie eine Baugenehmigung beantragen? Sie haben Fragen und benötigen Rechtstipps? Gerne unterstütze ich Sie als Anwalt für Baurecht in Zürich.

Baumängel und Bauschäden

Sie sind Bauherr und es zeigen sich bei der Ausführung der Bauwerksleistung Mängel? Wussten Sie, dass in der Schweiz pro Wohneinheit im Schnitt 15 Baumängel festgestellt werden? Egal, ob Risse im Putz, Schimmelbildungen oder Feuchteeinbrüche, fehlerhafte Abdichtungen und Anschlüsse – diese Mängel kosten Nerven und bares Geld!

Werden Mängel bei der Bauabnahme oder später entdeckt, so sind je nach Art des Werk- oder Kaufvertrages Rügefristen zu beachten, während die Mängel dem Ersteller schriftlich angezeigt und dieser zur Behebung aufgefordert werden muss. Sprechen Sie unseren Anwalt für Baurecht in Zürich darauf an. Auch, wenn Sie Bauunternehmer sind und Ihre Nachunternehmer mangelhaft geleistet haben, prüfen wir Ihre Ansprüche gegenüber Ihren Vertragspartnern und beraten Sie bei dem Vorgehen, die Mängelbeseitigung fachgerecht durchzusetzen.

Baurecht

Ein Grundstück im Baurecht ist keine Seltenheit und bedeutet vereinfacht: ein Eigenheim auf fremden Boden. Ein Baurecht gibt dem Baurechtsnehmer also die Möglichkeit, ein Stück Land während einer sehr langen, aber zeitlich befristeten Zeitdauer zu nutzen, ohne Eigentümer des Grundstücks zu werden. Das Bauwerk – z. B. ein Einfamilienhaus oder auch eine Eigentumswohnung – wird auf einem fremden Grundstück errichtet und gehört dann dem Erbauer, das Land / der Boden, auf dem es steht, weiterhin dem Grundeigentümer.

Damit diese langfristige Bindung für beide Partner positiv ist und kein Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung auftritt, sind die Wahl des Baurechtsmodells und die Vertragsausgestaltung von grosser Bedeutung. Ihr Anwalt für Baurecht in Zürich regelt gemeinsam mit Ihnen die Dauer des Baurechts, die Höhe und den Anpassungsmechanismus des Baurechtszinses sowie die Heimfallregelung. Eine fachmännische Beratung sollte in jedem Fall in Anspruch genommen werden, denn nicht immer ist das Baurecht die kostengünstigere Variante im Vergleich zu einem Kauf.

Beim Baurecht wird in eine reine Dienstbarkeit und in das Baurecht in Form eines Grundstücks unterteilt.

Baurecht als Dienstbarkeit

Beim Baurecht als Dienstbarkeit besteht das Recht, auf einem fremden Grundstück ein Gebäude/Bauwerk zu errichten. Dieses Recht ist grundsätzlich vererb- und übertragbar und es dauert mindestens 30 und längstens 100 Jahre.

Baurecht in Form eines Grundstücks

Beim Baurecht in Form eines Grundstückes ist das Grundstück als separate Parzelle im Grundbuch aufgeführt. Der Bauberechtigte hat nun das Recht, über eine Dauer von 30 bis 100 Jahre auf dem Grundstück Gebäude zu errichten. Auch dieses Baurecht kann vererbt oder übertragen werden.

Wie bei allen Dienstbarkeiten, besteht auch hier nicht nur das Recht, zu bauen, sondern auch eine Pflicht gegenüber dem Grundstückeigentümer. Als Gegenzug für das Recht, auf einer fremden Parzelle zu bauen, bezahlt der Baurechtberechtigte diesem einen Baurechtzins.

Fragen Sie unseren Anwalt für Baurecht in Zürich nach Details!

Bauvorhaben und Strafrecht

Die Baugrube stürzt ein, eine Mauer kippt um oder ein Lift stürzt ab? Dies sind dramatische Fälle, bei denen das Strafrecht zum Tragen kommt. Wenn Architekt, Bauunternehmer und Bauherr vorsätzlich oder fahrlässig bei der Leitung oder Herstellung eines Bauwerkes bzw. eines Abbruches die anerkannten Regeln der Baukunde ausser Acht lassen. Dadurch wissentlich Leib und Leben von Menschen gefährden. Rufen Sie sofort unseren Anwalt für Baurecht in Zürich an!

Immobilienrecht

Unser Anwalt in Zürich verfügt über fundiertes Expertenwissen zu allen immobilienrechtlichen Fragen des privaten und öffentlichen Rechts. Sie suchen nach der bestmöglichen Finanzierung, Nutzung und Verwertung von Immobilien? Sie träumen vom Eigenheim oder sind Eigentümer und wollen dies verkaufen? Wir bieten Ihnen massgeschneiderte Lösungen und prüfen Ihre Verträge auf eventuelle Ungereimtheiten und Fallstricke. Wir unterstützen Sie in allen rechtlichen Belangen und in jeder Phase Ihres Immobilien-Projektes: dem Erwerb, der Projektphase, der Realisierung und der Verwertungs- und Nutzungsphase.

Nachbarrecht

Beim Nachbarrecht vertritt Sie Ihr Anwalt in Zürich gerne bei der Wahrung Ihrer Interessen. Das Nachbarrecht umspannt dabei die Gesamtheit aller Vorschriften, die den Grundeigentümern bei der Nutzung und Ausübung ihres Eigentums Grenzen auferlegen, damit ein friedliches Nebeneinander ermöglicht wird. Tatsächlich gibt es nicht EIN Nachbarrechtsgesetz.

Das Nachbarrecht besteht aus gesetzlichen Bestimmungen aus dem Zivil- und Öffentlichen Recht und verteilt sich auf zahlreiche Erlasse des Bundes, der Kantone und der Gemeinden. Die nachbarrechtlichen Regeln des Bundes befinden sich in Art. 679 und 684 ff. des Zivilgesetzbuches. Die Bestimmungen dienen dem Schutz der Interessen der einzelnen Grundeigentümer und sind somit in der Regel dispositiver Natur. Das bedeutet, dass die betroffenen Eigentümer die Bestimmungen durch eine Vereinbarung abändern bzw. aufheben können. Wollen die Nachbarn erreichen, dass eine solche Vereinbarung auch für die Rechtsnachfolger gilt, sollte eine Dienstbarkeit eingerichtet werden, die in das Grundbuch eingetragen werden muss.

In vielen Kantonen gibt es zusätzlich ein kantonales Nachbarrecht in den Einführungsgesetzen zum Zivilgesetzbuch. Neben den zivilrechtlichen Bestimmungen bestehen im öffentlichen Recht von Bund, Kantonen und Gemeinden weitere nachbarrechtliche Vorschriften (z.B. Bau- und Abstandsvorschriften), die im Interesse der Allgemeinheit erlassen wurden und somit grundsätzlich zwingender Natur sind.

Beim Nachbarrecht gilt immer eine gegenseitige Rücksichtnahmepflicht. Das bedeutet, dass jeder verpflichtet ist, bei der Ausübung seines Eigentums sich aller übermässigen Einwirkungen auf das Eigentum des Nachbarn zu enthalten. Das bedeutet, dass alle schädlichen und nach Lage und Beschaffenheit der Grundstücke oder nach Ortsgebrauch nicht gerechtfertigten Einwirkungen (z.B. Rauch, Lärm) verboten sind.

Bedenken Sie immer, dass Sie auch zukünftig und dauerhaft mit Ihren Nachbarn zusammenleben möchten! Vielleicht ist ein gemeinsames anwaltliches Gespräch ein erster Schritt, um eine gemeinsame, für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. Sollte dies nicht mehr möglich sein, helfen wir Ihnen als Anwälte in Zürich, Ihre Positionen durchzusetzen. Auch bei diesen Fragen stehen wir Ihnen als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung.

Werkvertragsrecht

Mit der Unterschrift unter einem Werkvertrag verpflichtet sich ein Unternehmer (z. B. Maurer, Maler) zur Herstellung eines Werkes. Der Besteller (also der Eigentümer) verpflichtet sich bei diesem Vertrag zur Zahlung einer Vergütung (eines Werklohns). Geschuldet ist dem Besteller damit ein Arbeitserfolg oder ein messbares Ergebnis und nicht nur ein Tätigwerden. Den Unternehmer trifft dabei eine Herstellungspflicht. Der Werkvertrag endet grundsätzlich immer mit der Vollendung des Werkes. Die gesetzlichen Regelungen zum Werkvertrag sind weitgehend dispositiv – sie können also von beiden Parteien in weiten Teilen abgeändert werden. Bleiben Sie auf der sicheren Seite und verhindern Sie unklar formulierte Werkverträge – beauftragen Sie hierfür unseren Anwalt für Baurecht in Zürich. Gegenstand des Werkvertrages kann übrigens neben der Erstellung eines Werkes auch die Reparatur, Bearbeitung oder Veredelung einer Sache sein.

Planervertrag

Ein Planervertrag ist der Oberbegriff für Vereinbarungen zwischen Architekten, Bauingenieuren, General- und Fachplaner etc. und dem Bauherrn im engeren Sinne (Grundeigentümer) oder auch im weiteren Sinne (General- oder Totalunternehmer) zur Erbringung von baubezogenen planerischen Leistungen. Das können die Erstellung von Bauplänen, Kostenvoranschlägen oder auch die bauleiterische Überwachung der Arbeiten sein.